Manche Projektideen entstehen fast zufällig. Ich möchte nicht behaupten, dass dies die besten Ideen sind, aber sie können durchaus perfekt werden. Aus dem Nichts heraus. Ich halte z. B. beim Aufräumen einen Stoff in der Hand, den ich plötzlich ganz anders betrachtete. Eine Idee huscht in den Kopf. Stoff und Schnittmuster vereinen sich, und ich weiß: Das muss ich ausprobieren. Ich spüre dann, dass es richtig gut werden könnte.

 

Oft habe ich recht (wenn auch natürlich nicht immer). Der Stoff, um den es hier geht, wurde zur lässigen Strickjacke Frau Susa von Studio Schnittreif. Ein schnelles Projekt mit großem Effekt – aber nur, wenn man richtigen Stoff wählt. Er entscheidet, ob es selbstgemacht oder professionell aussieht.

Dies ist eine Doubleface-Wollmischung, richtig gestrickt und nicht zu leicht. Die Stärke ist wichtig, damit das Kleidungsstück keine ungewollten Wellen bildet oder an der Kleidung darunter klebt.

Beim Zuschnitt musste ich zunächst etwas nachdenken. Der Schnitt besteht aus nur fünf Nähten (zzgl. Saum), aber die Teile haben ungewöhnliche Proportionen. Man muss aufpassen, dass man den Stoffbruch an die richtige Kante legt, aber auf diesen potentiellen Irrtum weist der Schnitt freundlicherweise explizit hin. Dann ging es wie von selbst. Nur fünf Nähte, wie gesagt!

Das Großartige an diesem Doubleface ist, dass der Stoff keine Rückseite hat und somit beidseitig eingesetzt werden kann. Dies nutze ich am umgekrempelten Ärmel und vor allem am Kragen. Den Kragen kann man entweder so tragen, dass nur Bordeaux sichtbar ist oder man schlägt ihn andersherum. Dann wird Navy sichtbar und umrahmt Hals und Kopf mit einem Kontrast. Je nach Laune.

Schnittmuster:

Frau Susa von Studio Schnittreif  Dies ist die kurze Variante mit verlängerten Ärmeln (plus ca. 7cm), damit ich sie umschlagen kann.

Stoffverbrauch:

KURZE VARIANTE Stoffbreite 140: XS-M 1,60m, L-XXL 2,05m // Stoffbreite 160: XS-M 1,60m, L-XXL 1,70

LANGE VARIANTE Stoffbreite 140: XS-M 1,95m, L-XXL 2,35m // Stoffbreite 160: XS-M 1,80m, L-XXL 1,95

Stoff: Wollstrick Doubleface Uni, Navy/Bordeaux aus der Kategorie „Wollstoffe

Das Schnittmuster Herr Tim von studioschnittreif besteht nur aus einem Schnittmusterteil (plus aufgesetzte Taschen) das 2x zugeschnitten wird. Die Pyjamahose hat keine Seitennaht, Vorder- und Rückenteil eines Hosenbeins bilden ein Schnittteil. Das bedeutet, seitlich kein Stress mit den aufeinandertreffenden Karos! Natürlich sollte aber das Karo mittig vorne und hinten passen. Darauf musst du beim Zuschneiden achten.

Im Schnittmuster ist der Stoffverbrauch für einen 1,40m breiten Stoff angegeben. Da unser Flanell aber breiter als 1,40m liegt, kommen wir in den Nähpaketen mit weniger Stoff aus.

ACHTUNG beim Add-on: Für die Größen XL-2XL musst du die Schnitteile gegenläufig legen! Allerdings nicht beim Nähpaket Designerleftover Emerald! Denn bei Emerald ist das Karo nicht symmetrisch. In diesem Fall legst du die Schnitteile QUER zur Webkante, dann stimmt das Karo wieder!

Egal welches Karo du hast, lege IMMER die Schnitteile VOR dem Zuschnitt auf und kontrolliere, ob du ausreichend Platz hast und ob die Karos mittig aufeinandertreffen. Auch, wenn dies mal nicht exakt gelingt, kuschelig weich wird die Pyjamahose trotzdem!

 

 

Ein echter Appell für schöne Loungewear: Ein stilvoller Pyjama ist wahrer Luxus! Es ist ein Kleidungsstück, in dem wir so viel Zeit verbringen. Natürlich könnte man auch ohne schicke Nachtwäsche auskommen, aber mit ist es einfach so viel schöner. Und das nicht nur auf Reisen oder bei Besuch, sondern auch nur für mich, ganz privat. Am Wochenende genieße ich es, ihn gleich zum Frühstück anzulassen und den Tag entspannt zu beginnen.

Frau Hilda von studioschnittreif ist ein ganz klassischer Schlafanzug der schnell genäht und super bequem geschnitten ist. Der Baumwollsatin mit Paspel ist eine super Kombination, die je nach gewählten Farbkontrasten wunderschön aussieht. Die schönsten Farbkombis gibt es als Nähpaket in dem ausreichend Stoff, Paspel und Knöpfe enthalten sind.

Zum Stoffverbrauch:

Unsere Nähpakete enthalten 2,80 m Satin-Stoff in einer Breite von 1,50 m – damit lässt sich ein kompletter Schlafanzug mit langen Ärmeln und Beinen in den Größen XS bis L nähen. Für die Größen XL bis XXL empfehlen wir, zusätzlich 0,70 m Stoff zu bestellen.

ACHTUNG: Falls du einen Stoff mit einer Breite von nur 1,40 m verwendest, benötigst du für Größe L etwa 3,90m, um ausreichend Material für den Schlafanzug lang zu haben.

Schlicht mit Akzenten – das ist genau mein Ding! Die klaren Linien und der Hauch von skandinavischem Stil geben meinem neuen Pyjama etwas ganz zeitloses. Ich bin absolut begeistert von diesem Look!

 

 

 

Ein weiteres Colorblocking Projekt aus unserem Heavy Jogging Sweat, dem weltbesten Herbst- und Winterstoff. Die Grundlage ist Frau Svenja, auch ein Schnittmuster von Studioschnittreif, die wirklich mittlerweile eine ganze Reihe toller Basis Schnitte für Sweatshirts im Sortiment haben. Ein klassisch geschnittener Raglansweater, nicht zu weit und nicht zu eng (gibt es übrigens auch als Herrenschnitt Herr Sven) und somit vielseitig einsetzbar. Ich bin so überwältigt von all den tollen Farbkombinationen (s. auch vorangegangener Beitrag), die sich aus unserer Sweatpalette ergeben, so dass ich – ganz mutig – dieses Mal eine Tricolore Variante gewagt habe :-).

Navy ist ganz reduziert als Akzent gedacht und kommt daher nur als Bündchenstoff zum Einsatz. Dafür habe ich die Armbündchen deutlich verlängert. Also zunächst die Ärmel um ca. 15 cm gekürzt und dann das Bündchen mit einer Gesamtlänge von ca. 22cm angesetzt. Der mittlere Streifen in dunkelblau hat eine Breite von ca. 5cm.

Fakten

Änderungen:

  • Länge der Armbündchen ca. 22cm, der eingesetzte blaue Streifen ist 5cm breit (zzgl. Nahtzugabe). Das Armbündchen ist nicht viel enger als der Ärmel, denn es soll ja eher ein fortgesetzter Arm sein als ein Bündchen.
  • Das Halsbündchen ist etwas breiter
  • Stattdessen habe ich das Taillenbündchen weggelassen

Stoffverbauch (für alle Größen):

  • Für die Arme 60cm in mauve, für den Körper 70cm in terracotta, Bündchen je 50cm in mauve und navy (reicht dann auch für das Halsbündchen).

Angeregt durch die Vielzahl an wunderschönen Farben unseres Heavy Jogging Sweathirts ist meine Lust auf Farbe im Herbst noch verstärkt worden. Die unterschiedlichen Farben stapeln sich in unseren Regalen immer wieder neu, so dass sich ständig wechselnde Kombinationen ergeben, von denen einige einfach unwiderstehlich sind. So ergibt sich eine Idee nach der nächsten – ich liebe diese Phasen unendlicher Kreativität! Die Basic Sweater Schnittmuster von Studioschnittreif eignen sich hier hervorragend, denn sie passen sehr gut und sind so aufgebaut, dass man den Schnitt schnell versteht und somit auch variieren kann.

Dies ist Frau Mona, ein oversized geschnittener Sweater mit schmalen Ärmeln, den ich schon seit einigen Jahren immer wieder nähe (ist ja an sich schon ein sehr großes Kompliment). Die Farben des Sweats sind Purple und Oliv – jeweils mit den genau passenden Bündchen.

Fakten

Änderungen:

  • Ich habe ein breiteres Taillenbündchen mit seitlichen Schlitzen zugefügt um dem Sweater einen schönen Abschluss zu geben. Das Bündchen entspricht dem Bündchen von Frau Zora, ist jedoch ganz einfach zu berechnen. Die Höhe beträgt ca. 10cm (mit 2 Seitenähten), die Schlitzhöhe 5cm. Zum Schlitz gibt es ein Reel bei @1000stoff auf Instagram.
  • Das Halsbündchen ist auch etwas breiter in Orientierung an Frau Zora, das mag ich momentan auch sehr.

Stoffverbauch (für alle Größen):

  • Für die Arme 80cm in oliv, für den Körper 70cm in purple, Bündchen unten 50cm purple, Bündchen Arme und Hals 20cm (2 x Bündchen And-on in der Farbe oliv). (Bei Größe XXL braucht das Taillenbündchen eine Schlauchbreite von ca. 90cm)

 

Wir können es nicht oft genug betonen, aber wir finden, die japanischen Paspeln sind die schönsten Paspeln, die auf dem Markt erhältlich sind! Sie sind super für Farbkontraste bei Accessoires und Kleidungsstücken. Sie haben einen dezenten Glanz und durch ihre Strickstruktur passen sie sich an die Beweglichkeit aller Stoffe an. 

Ans Saumende genäht setzen sie wunderschöne, zarte Farbakzente. Ich liebe Paspeln und habe ab und eine intensivere Paspelphase.  Das Besondere an den japanischen Paspeln ist, dass sie ganz geschmeidig fallen und den Stoff nicht versteifen. Sonst wäre der Einsatz z. B. bei diesem Kleid am Bindegürtel, nicht so ideal gewesen. Bei Halsausschnitten kann einfach der Beleg weggelassen werden, wenn du als Abschluss eine Paspel vernähst.

Aber auch zwischen Nähten machen sie sich hervorragend, wie hier bei dem tollen Firle Franz von echtKnorke aus Heavy Jogging Sweat. Die Paspel in der Farbe Neon Orange passt super zu Kobalt und unterstützt die Schnittführung. Somit entstand ein schlichter, einfarbiger Sweater der ziemlich cool geworden ist!

Bei der Verarbeitung empfehlen wir, zuerst die rechte Seite der Paspel direkt auf die rechte Seite des Stoffes mit einem Reißverschlussfuß nahe an der Verdickung zu nähen und erst dann die zweite Lage dagegen zu setzen.

Die Paspeln sind unglaublich vielseitig einsetzbar und setzen sehr schöne Farbakzente. Ein tolles Zubehör, das sich unbedingt lohnt, mal auszuprobieren!

Zubehör: Japanische Paspel knit stretch

Schnittmuster: Frau Meta von studioschnittreif und Firle Franz von echtKnorke

Stoff: Leinen Viskose Webstoff und Heavy Jogging Sweat

 

 

 

 

Ist es langweilig, den gleichen Sweater ein zweites oder drittes Mal in einer anderen Farbe zu nähen? Ganz im Gegenteil. Es ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich Schnitt und Stoff so sehr bewährt haben, dass man den Sweater kaum noch ausziehen möchte und sich daher gern einen zweiten gönnen möchte. Welche bessere Ausgangslage könnte es für ein Nähprojekt geben?

Mir ging es so bei dem Schnitt Frau Zora von studioschnittreif. Eigentlich ein simpler Schnitt, oversized, cropped, mit breitem Bund (aus Bündchenstoff) in der Taille und schön weiten Ärmeln. Aber aus voluminösem Heavy Jogging Sweat genäht wird das Teil genau deswegen zu einem richtig professionellen Kleidungsstück. Ungemein gemütlich ohne dass er nach Homewear aussieht, warm und unkompliziert zu kombinieren. Daher habe ich meiner ersten Variante eine rote folgen lassen und weiß schon jetzt, dass es genau so ein Volltreffer ist wie meine grüne. Und es ist ja auch irgendwie nachhaltig, wenn man weiß, dass ein Kleidungsstück geliebt werden wird.

 

Schnitt: Frau Zora von studioschnittreif

Material: Heavy Jogging Sweat und Bündchenstoff

Lange war es sehr ruhig hier auf dem Blog – aus unterschiedlichen Gründen. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt hier sitze und schreibe! Auslöser ist der Sewalong zum Thema „Stoffspiele“, zu dem Anke von Grenzgängerdesign und ich uns vor einigen Wochen verabredet haben. Es geht um die Herausforderung innerhalb eines Kleidungsstücks unterschiedliche Stoffe, Farben, Muster oder Richtungen miteinander zu kombinieren und dadurch gestalterisch mit Stoff zu spielen.

Ein Thema, das mich schon immer interessiert hat. Allerdings habe ich mich selbst bisher immer nur sehr zaghaft an das Thema gewagt, denn ich habe geahnt, dass es leichter aussieht als es ist :-)) Und wenn es mir nicht gefällt, dann trage ich es nicht, meine Ansprüche sind bekanntermaßen hoch. Zusätzlich bin ich eher der schlichte Typ, der komplette Mustermix gefällt mir immer nur bei anderen. Aber trotzdem wollte und will ich raus aus der Komfortzone, denn die Raffinesse reizt mich sehr. Es folgten diverse Stunden auf Pinterest, ein umfangreiches Moodboard und 2 eigene Projekte! Beide eher zurückhaltend gemixt, Stichwort colorblocking, aber gerade deswegen auch genau meins.

Bei der Kimonojacke Frau Sina vom Studioschnittreif habe mich mich für ein kontrastfarbenes Rückenteil entschieden. Hier ist es ein Spiel aus Stoff und Farbe, das das Kleidungsstück so interessant macht. Das Material ist eine plissierte Viskose mit viel eigener Spannkraft – einmal in einem kräftigen, hellen Rot in Kombination mit einem dunklen Oliv. Die klare Trennung war mir genug, ich hätte natürlich auch noch unterschiedlich farbige Taschen aufnähen können (die das Schnittmuster auch eigentlich vorsieht), aber das war mir schon zuviel. Ich mag die klare Trennung und durch den Schalkragen kommt es an den Schultern zu einer schönen Linie zwischen den Farben.

Das Hauptprojekt war allerdings das Oversized Shirt von The Assembly Line. Diese Hemdbluse wollte ich schon lang nähen, hat sich aber bisher nicht ergeben. Hier hatte ich eindeutig Lust auf Denimlook und voilà, es gefällt mir sehr! Vorn mit Streifen als etwas lockerer Denimtwill, hinten und Ärmel aus kräftigem, groben Denim Leinen. Der rückwärtige Stoff hat einen starken Charakter, dadurch dass er verhältnismäßig schwer und tatsächlich grob gewebt ist. Ich war etwas unsicher, ob er nicht den Rahmen einer Hemdbluse sprengt, aber es funktioniert super. Der Stoff fällt richtig und gibt dem Kleidungsstück eine gewisse Substanz. Eindeutig ein Teil zum offen drübertragen, als Mischung zwischen Cardigan und Jacke.

Von daher muss ich mir auch noch überlegen, ob ich wirklich Knöpfe dran nähe oder nicht :-)!

Schnittmuster 1: Frau Sina von Studioschnittreif aus Viskose Miniplissé

Schnittmuster 2: Oversized Shirt von The Assembly Line aus Denimtwill und Denim Leinen (Designerleftover)

Verlinkt mit: Grenzgängerdesign

Langsam bekommt man Lust auf Herbstgarderobe, geht Euch das auch so? Ich taste mich langsam ran und starte dieses Jahr mit zwei Lieblingen von mir, dem Rock Nr. 1 von rosa p. und dem Sweater Frau Mona vom studioschnittreif. Beide Teile habe ich schon mehr als einmal (räusper…) im Kleiderschrank, viel geliebt und viel getragen.

Den Rock gibt es im Schnittmuster bereits in 2 unterschiedlichen Längen, ich habe eine dritte Variante hinzugefügt… Midi. Habe ich neulich an einer Freundin gesehen und hat mich sofort angesprochen. In Zusammenhang mit dem breiten Bund gefällt mir diese längere Version ziemlich gut. Geht natürlich hier auch super mit dem Fall der stone washed Viskose zusammen. Dieser Stoff (einer meiner Liebsten) hat eine angenehme Schwere und gleichzeitig trotzdem Volumen. Das passt perfekt, der Rock steht weder ab, noch fällt er einfach runter.

Das Shirt habe ich aus Modal Scuba genäht. Scuba zeichnet sich ja durch ein gewisses Volumen aus, aber durch das Modal ergibt sich eine schöne Geschmeidigkeit. Dieser Sweater wird ja häufig mit farblich abgesetzten Ärmeln genäht. Ich wollte auch Zweifarbigkeit einsetzen, jedoch anders und habe mich für einen Kontrast zwischen vorn und hinten entschieden. Und zwar nicht, wie gewöhnlich, vorn hell und hinten dunkel, sondern anders herum.

Auch das gefällt mir gut, das Oberteil ist ganz leicht und trägt sich bei diesen Temperaturen wahnsinnig angenehm. Vermutlich ziehe ich es die ganze Woche nicht aus :-).

Bei dieser Gelegenheit möchte ich übrigens nicht unerwähnt lassen, dass Ihr die Schnitte von rosa p. jetzt auch als ebooks bei mir im Shop bestellen könnt. Darüber freue ich mich sehr! Schließlich bin ich schon oft besonders nach diesem Rock gefragt worden – eigentlich immer, wenn ich einen meiner 3 Exemplare trage…

Schnittmuster: Sweater Frau Mona von studioschnittreif & Rock Nr.1 von rosa p.

Material: Modal Scuba, Viskose stone washed Terracotta

verlinkt mit: sewlala

 

Thema der vernetzen Garderobe in diesem Monat waren Oberteile. Sommerliches zum Kombinieren, unkompliziert und lässig. Eigentlich hatte ich etwas blusenartiges im Auge, ein wenig schicker und hatte auch schon etliche Schnittmuster in der engeren Wahl. Doch dann kann die Hitze. Und mit ihr die Erkenntnis, dass Lang- oder auch nur Kurzarm momentan einfach zu viel wäre. Also Planänderung :-) Dazu der liebe Besuch von Emilea und Kaschme bei mir im Laden und ihre schöne Stoffauswahl für Frau Maya. Plötzlich war es klar, Frau Maya wird auch mein Sommerschnitt 2019!

Hier die erste Frau Maya aus wunderschönem Nani Iro Double Gauze. Eine liebe Kundin wird jetzt möglicherweise schmunzeln, denn wir haben noch am Tag vorher über die vernetzte Garderobe und einen ganz anderen Schnitt zu diesem Stoff gesprochen. Ich war schon zu 95% entschieden, aber irgendwie fehlte noch der letzte Kick. (Oder? Vielleicht liest Du das hier ja…)

Das Teil ist superfix genäht, am längsten dauert das Bügeln der Bindebänder :-). Diese werden dann einfach zwischen das jeweilige Vorder-, bzw. Rückenteil und den Beleg gefasst. Dadurch gibt es kein lästiges Einfassen der Stoffkanten mit Schrägband und trotzdem sehen die Abschlüsse mega professionell aus.

Was mir ebenfalls besonders gut gefällt ist, dass man trotz der weiten Ausschnitte vorn sowie hinten und der fast Spaghettiträger ohne Weiteres unsichtbar einen BH darunter tragen kann. Also war klar, bei einer Maya bleibt es nicht. Eine Zweite aus Tencel wurde fast gleichzeitig fertig und ist vom Tragekomfort und Fall ebenfalls ein Traum.

Ich könnte beliebig fortfahren, noch eine helle Variante und vielleicht eine gemusterte? Trägt sich gut zu Röcken, aber auch Hosen, perfekt. So lässt sich die Hitze ertragen. Ich liebe den Sommer, kann gut mit Wärme umgehen, aber trotzdem machen mir diese Temperaturen und die einhergehende Trockenheit ernsthaft Sorgen. Aber das ist ein anderes Thema…

Jetzt bin ich aber auch sehr gespannt auf die Wahl von Sindy, die ich mir gleich bei Mein gewisses Etwas ansehen werde. Sie hat ja eine regelrechte Schnittrecherche zu allen möglichen Sommeroberteilen betrieben. Je nach Zeitbudget werde ich mir da vielleicht auch noch das ein oder andere Teil aussuchen!

Schnittmuster: Frau Maya von Studioschnittreif

Material: Tencel Twill und Double Gauze von Nani Iro